Die CSU als Totengräber bäuerlicher Landwirtschaft

Die CSU als Totengräber bäuerlicher Landwirtschaft

CSU als Totengräber der bäuerlichen Landwirtschaft

Leserbrief zum Artikel „Die CSU ist der Anwalt der Landwirte“, DA vom 18.3.2017

CSU ist Totengräber der bäuerlichen Landwirtschaft!

Wenn der Vorsitzende der CSU-Untergruppierung AGL behauptet „Niemand anders hilft den Landwirten außer der CSU!“, dann muss er idiologisch schon sehr verblendet sein.
Seit Jahrzehnten geht die Zahl der Höfe in Bayern massiv zurück, gleichzeitig hat sich die durchschnittliche Größe der Betriebe deutlich erhöht. Die so hoch gelobte CSU ist in Bayern seit 60 Jahren an der Regierung, sie stellte 30 Jahre lang den Bundeslandwirtschaftsminister und sie hat sämtliche Agrarbeschlüsse in Brüssel mitgetragen. So sieht die Hilfe der CSU für die bäuerliche Landwirtschaft aus.
Die Direktzahlungen der EU, durch die große, industriell geführte Agrarbetriebe klar bevorzugt werden, hat die CSU mitbeschlossen und durchgesetzt.
Die Grünen fordern hingegen schon lange, die Direktzahlungen nicht nach der reinen Hofgröße auszurichten, weil so die industrielle Landwirtschaft nur immer weiter gestärkt wird und bäuerliche Familienbetriebe das Nachsehen haben. So sieht Hilfe für die Mehrzahl der Landwirte aus.

Christian Heilmann,
Kreisvorsitzender B’90 Die Grünen

   

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