Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung und eine erfolgreiche Energiewende – gerade im ländlichen Raum. Gleichzeitig gibt es bei neuen Projekten rund um Windkraft, Solarenergie oder andere regenerative Anlagen häufig Verunsicherung, Ablehnung oder Skepsis. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass viele Projekte von überregionalen oder internationalen Großinvestoren umgesetzt werden. „Für viele Landwirtinnen und Landwirte sowie Grundstückseigentümer bleibt dabei unklar, welchen Nutzen die Projekte tatsächlich für die Region bringen“, erklärt Mia Goller, Landtagsabgeordnete der Grünen im Bayerischen Landtag und Sprecherin ihrer Fraktion für Landwirtschaft und Wald.
„Wenn Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und landwirtschaftliche Betriebe sich an Bürgerenergie-Projekten beteiligen, entsteht echte Teilhabe, regionale Wertschöpfung und Planungssicherheit“, so Goller. Gerade für die Landwirtschaft können solche Projekte ein zusätzliches Standbein darstellen – etwa durch Pachteinnahmen, Beteiligungen oder kommunale Einnahmen, die wieder der Infrastruktur vor Ort zugutekommen.
Antworten auf diese Fragen soll ein Bürgerdialog geben. Bei einem Weißwurstfrühstück werden konkrete Modelle für Bürgerenergie und regionale Beteiligung vorgestellt.
📆 15.02.26
🕦 10:30 Uhr
📍 Landhotel Winterl, BernriedBei der Veranstaltung wird ausreichend Zeit für Fragen aus dem Publikum und für einen intensiven Austausch untereinander eingeplant sein. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, mit dem Kandidat:innen der Grünen Liste Bernried ins Gespräch zu kommen.
Jetzt redn Mia – über Landwirtschaft und Erneuerbare
Artikel kommentieren